Archiv für September, 2007


veröffentlicht: September 24th, 2007

Zigaretten in der DDR

ddr-tabak.jpgAuf die Zigarettenpreise in der dahmaligen DDR können heutige Raucher nur mit Wehmut schauen. Eine 20er Packung Filterlose Zigaretten gab es schon für 1.60 Mark, Filterzigaretten bekam man ab 2,50 Mark. Duett war die einzige Sorte im 100er Format und mit 6,- Mark die teuerste Zigarette aus DDR Produktion. Mit 7 und 8,- Mark waren auch einige westliche Zigarettensorten im normalen Handel erhältlich. In Ost Berlin war die Cabinet für 3,20 Mark wohl die meist gerauchte Sorte, im Rest der Republik war es die F6, das lag nicht an den unterschiedlichen Geschmäckern, die Ursache lag eher in der Verteilung der Konsumgüter, denn bevorzugt wurde die Hauptstadt versorgt. (more…)

veröffentlicht: September 18th, 2007

Handgranatenweitwurf

ddr-schulsportNeulich fiel es mir wieder ein, eine völlig irreale Übung im Sportunterricht. Bei schönem Wetter fand der Sportunterricht draußen auf dem Schulhof oder auf dem nahe gelegenen Sportplatz statt. Neben den ganz normalen Sportarten wie Weitsprung, 100 Meter Lauf oder Liegestütze erinnere ich mich auch an die Sportübung Handgranatenweitwurf,

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veröffentlicht: September 13th, 2007

Der Bonzen Volvo

DDR-Volvo1So stand es am 07.09.2007 im Berliner Kurier, gemeint war nicht der Typ Volvo den sich der gemeine Reiche in der DDR leisten durfte, nein…. von diesem Typ Volvo orderte Erich rund 100 Stück für die höchsten Bonzen der DDR. Durch Zufall entdeckte Marco L. den Volvo 264 TE Baujahr 1976 auf einem verwilderten Grundstück in der nähe von Potsdam. Er kaufte dem Besitzer den Wagen sofort ab, dieser hatte den Volvo viele Jahre arglos auf seinem Grundstück stehen lassen. Bei diesem Volvo handelt es sich um ein Spezial-Model, extralang, mit Stufenheck, mit Klimaanlage und Funk. Ausgestattet und veredelt wurde der Volvo von Bertone in Turin. Heute findet man diese seltenen Fahrzeuge nur noch bei Sammlern und

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veröffentlicht: September 10th, 2007

70% wollen die DDR nicht zurück

HoneckerJetzt fast 20 Jahre nach der Wende hat die DDR einen Hauch von (N)ostalgie, da schaut man gerne mal so in die Vergangenheit. Aber zurück in Erichs Sozialismus will kaum einer. Nach einer Umfrage der “Super Illu” wollen 71% aller Ostdeutschen auf keinen Fall Verhältnisse wie in der DDR zurückhaben.


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veröffentlicht: September 8th, 2007

Schwarztaxi

M24Im damaligen Ostberlin gab es Taxis nicht gerade im Überfluss. Der Taxibetrieb gehörte zum VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB), darin waren Straßenbahn/Obus, U-Bahn, Omnibus, Weiße Flotte und Taxi zusammengeschlossen. Wo Not am Mann war, da waren Ostberliner schon immer erfinderisch. So blühte auch im Taxigeschäft eine verbotene aber dennoch geduldete Schattenwirtschaft.
Besonders am Wochenende wenn viele Leute unterwegs waren,

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veröffentlicht: September 6th, 2007

Lotto in der DDR

6aus49 DDRAuch Lotto gab es natürlich in der DDR.

Bereits im August 1945 startete in West Berlin eine Stadtlotterie um den Wiederaufbau zu fördern. Im gleichen Jahr begann in der sowjetischen Besatzungszone die sächsische Landeslotterie.

Anfang 1953 wurde in Ost Berlin das Zahlenlotto 5 aus 90 eingeführt. Ab 1954 folgten weitere die Spielarten 5 aus 45 und 6 aus 49. Ab 1972 folgte dann das beliebte Tele-Lotto 5 aus 35. Jeden Sonntag gab es zur Tele-Lotto Ziehung eine 20 minütige Fernsehshow.

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veröffentlicht: September 3rd, 2007

Trabant 500 und 600

trabant500Der P 50 und P 60 oder auch Trabant 500 und 600 genannt, sind die Vorgänger des typischen Trabant 601. Ein erste Prototyp des P 50 war bereits 1953 in der Entwicklung, als Großserie wurde der Trabant 500 aber erst ab 1957 gebaut bis er 1962 vom Nachfolgermodell Trabant 600 abgelöst wurde. In der Entwicklungszeit des Trabant 500 kam ein Zwischenmodell, der P 70 (Personenkraftwagen mit 700cm³) auf den Markt. Mit diesem Zwischenmodell wollte man

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veröffentlicht: September 1st, 2007

Die Zahlbox und Fahrgeld

zahlboxDas Fahrgeld für den öffentlichen Nahverkehr war in Ostberlin wohl aus heutiger Sicht mehr symbolisch. Eine Fahrt in Bus und Bahn kostete für Erwachsene 20 Pfennig und für Kinder 10 Pfennig. Die Fahrpreise waren, wie fast alles Andere auch vom Staat subventioniert. Ein kostenloser Nahverkehr wäre dem Staat weitaus billiger gekommen als dieser symbolische Preis, denn allein die Kosten für Personal und Wartung von Fahrkartenautomaten oder Zahlboxen lagen weit über den Fahrgeldeinnahmen. Mehrere Preisstufen gab es lediglich im S-Bahnbereich, aber auch hier kostete die normale Fahrt 20 bzw. 10 Pfennig.

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