veröffentlicht: September 24th, 2007
Zigaretten in der DDR
Auf die Zigarettenpreise in der dahmaligen DDR können heutige Raucher nur mit Wehmut schauen. Eine 20er Packung Filterlose Zigaretten gab es schon für 1.60 Mark, Filterzigaretten bekam man ab 2,50 Mark. Duett war die einzige Sorte im 100er Format und mit 6,- Mark die teuerste Zigarette aus DDR Produktion. Mit 7 und 8,- Mark waren auch einige westliche Zigarettensorten im normalen Handel erhältlich. In Ost Berlin war die Cabinet für 3,20 Mark wohl die meist gerauchte Sorte, im Rest der Republik war es die F6, das lag nicht an den unterschiedlichen Geschmäckern, die Ursache lag eher in der Verteilung der Konsumgüter, denn bevorzugt wurde die Hauptstadt versorgt. (more…)
Neulich fiel es mir wieder ein, eine völlig irreale Übung im Sportunterricht. Bei schönem Wetter fand der Sportunterricht draußen auf dem Schulhof oder auf dem nahe gelegenen Sportplatz statt. Neben den ganz normalen Sportarten wie Weitsprung, 100 Meter Lauf oder Liegestütze erinnere ich mich auch an die Sportübung Handgranatenweitwurf,
So stand es am 07.09.2007 im Berliner Kurier, gemeint war nicht der Typ Volvo den sich der gemeine Reiche in der DDR leisten durfte, nein…. von diesem Typ
Jetzt fast 20 Jahre nach der Wende hat die DDR einen Hauch von (N)ostalgie, da schaut man gerne mal so in die Vergangenheit. Aber zurück in Erichs Sozialismus will kaum einer. Nach einer Umfrage der “Super Illu” wollen 71% aller Ostdeutschen auf keinen Fall Verhältnisse wie in der DDR zurückhaben.
Im damaligen Ostberlin gab es Taxis nicht gerade im Überfluss. Der Taxibetrieb gehörte zum VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB), darin waren Straßenbahn/Obus, U-Bahn, Omnibus, Weiße Flotte und Taxi zusammengeschlossen. Wo Not am Mann war, da waren Ostberliner schon immer erfinderisch. So blühte auch im Taxigeschäft eine verbotene aber dennoch geduldete Schattenwirtschaft.
Auch Lotto gab es natürlich in der DDR.
Der P 50 und P 60 oder auch Trabant 500 und 600 genannt, sind die Vorgänger des typischen Trabant 601. Ein erste Prototyp des P 50 war bereits 1953 in der Entwicklung, als Großserie wurde der Trabant 500 aber erst ab 1957 gebaut bis er 1962 vom Nachfolgermodell Trabant 600 abgelöst wurde. In der Entwicklungszeit des Trabant 500 kam ein Zwischenmodell, der P 70 (Personenkraftwagen mit 700cm³) auf den Markt. Mit diesem Zwischenmodell wollte man
Das Fahrgeld für den öffentlichen Nahverkehr war in Ostberlin wohl aus heutiger Sicht mehr symbolisch. Eine Fahrt in Bus und Bahn kostete für Erwachsene 20 Pfennig und für Kinder 10 Pfennig. Die Fahrpreise waren, wie fast alles Andere auch vom Staat subventioniert. Ein kostenloser Nahverkehr wäre dem Staat weitaus billiger gekommen als dieser symbolische Preis, denn allein die Kosten für Personal und Wartung von Fahrkartenautomaten oder Zahlboxen lagen weit über den Fahrgeldeinnahmen. Mehrere Preisstufen gab es lediglich im S-Bahnbereich, aber auch hier kostete die normale Fahrt 20 bzw. 10 Pfennig.










